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Eidesstattliche Versicherung

Wenn eine Pfändung von Vermögenswerten nicht ausgereicht hat, um die Schulden zu begleichen, kann der Gläubiger den Gerichtsvollzieher mit der Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung beauftragen. Hierbei  ist ein Vermögensverzeichnis, in welchem der Schuldner seine gesamte Einkommens- und Vermögenssituation offen legt, zu fertigen. Darunter fallen z. B. Einkünfte, Bankverbindung, Arbeitgeber, Sparbücher, Bargeld, das Auto, die Eigentumswohnung, Wertpapiere oder Schmuck. Die  Vollständigkeit und Richtigkeit des Vermögensverzeichnisses ist an Eides statt zu versichern. Falsche Angaben in der Eidesstattlichen Versicherung sind strafbar.

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Verbraucherinsolvenz

Die Verbraucherinsolvenz ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren zur Entschuldung von Privatpersonen und unter bestimmten Voraussetzungen auch von ehemals Selbständigen (z. B. wenn diese nicht mehr als 19 Gläubiger haben). Die Verbraucherinsolvenz ist in der Regel der letzte Ausweg, wenn ansonsten keine Regulierungsmöglichkeit erfolgreich war. Voraussetzung für die Beantragung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens ist laut Insolvenzordnung, dass ein außergerichtlicher Einigungsversuch unternommen wurde und hierüber eine Bescheinigung von einer geeigneten Stelle (anerkannte Schuldnerberatung, Rechtsanwalt oder Steuerberater) vorliegt. Diesen letzten Einigungsversuch führen wir ggf. mit Ihnen durch und stellen Ihnen die benötigte Bescheinigung aus. Auch bei der Antragsstellung helfen wir Ihnen gern. Im Antrag macht der Schuldner umfassende Angaben zu seiner Überschuldungs- sowie Einkommens- und Vermögenssituation. Den Verbraucherinsolvenzantrag stellen Sie bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Insolvenzgericht. Nach Antragsstellung kann das Insolvenzgericht unter bestimmten Bedingungen nochmals versuchen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen. Erst wenn diese Versuche scheitern, wird ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Mit Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens teilt das Insolvenzgericht dem Schuldner einen Treuhänder zu, mit dem der Schuldner zusammenarbeiten muss. Nach Verfahrenseröffnung dürfen Gläubiger keine Zwangsvollstreckungsmaßnahmen (Pfändung durch Gerichtsvollzieher, Kontopfändung etc.) mehr durchführen. Der Schuldner hat verschiedene Mitwirkungspflichten. Er muss unter anderem pfändbares Vermögen herausgeben, regelmäßig Einkommensnachweise und Kontoauszüge zur Verfügung stellen und jeden Wechsel von Wohnsitz und Einkommensänderung unverzüglich mitteilen. Sofern er pfändbares Einkommen hat, muss er monatlich den pfändbaren Anteil seines Einkommens an den Insolvenzverwalter zahlen. Sollte dem Schuldner ein Erbe zufallen, wäre die Hälfte davon pfändbar und müsste ebenfalls abgeführt werden.

Verbraucherinsolvenzverfahren – Schematische Darstellung (PDF)

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Haushaltsplan

Ein Haushaltsplan wird Ihnen helfen, alle Einnahmen und Ausgaben in Ihrem Haushalt besser im Überblick zu behalten.Haushaltsplan (xls-Datei)

Musterbriefe

Die Musterbriefvorlagen (Word-Datei) können Sie für den Schriftverkehr mit Gläubigern nutzen. Bei Bedarf passen Sie die Vorlagen bitte individuell an. Mitteilung der Zahlungsunfähigkeit Anforderung einer Forderungs­aufstellung Angebot für Ratenzahlung Angebot für Vergleich Antrag P-Konto-Bescheinigung

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