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Besuch bei der Kinder-Mahl-Zeit

14.04.18 Allgemein

Zu einer kurzen Stippvisite bei der Kinder-Mahl-Zeit der Diakonie Güstrow e.V. stellten sich die Filialleiterin der Ostseesparkasse Güstrow Frau Birgit Kadsewitz und ihre Mitarbeiterin Elena Rodd ein. Beide wollten vorbei schauen, um sich ein Bild von der Arbeit des Projektmitarbeiters der Kinder-Mahl-Zeit Ronald Janda zu machen und eine Spende im Wert von 1500 Euro zu übergeben. Doch das kurz manchmal anderthalb Stunden beinhalten kann, war so wohl nicht geplant. Dennoch beteiligten sich beide Mitarbeiterinnen der OSPA gerne bei der Küchenarbeit und halfen den Kindern des Horts der Fritz-Reuter-Schule in Güstrow beim Gemüse putzen und schneiden sowie auch beim Kochen. „Das war sehr spontan, aber ich freue mich, dass Frau Kadsewitz und Frau Rodd mit angepackt haben. So konnten sie sich ein super Bild davon machen, wie so ein ganz normaler Tag ablaufen kann“, freute sich Ronald Janda.

„Für uns war die Spende für die Kinder-Mahl-Zeit ein Projekt des Herzens, als uns Frau Kadsewitz dies als mögliches Spendenprojekt vorgestellt hat. Es ist erschreckend, dass für einige Kinder dies hier die erste Mahlzeit des Tages ist“; erzählt Elena Rodd. Sowohl Frau Kadsewitz als auch Frau Rodd fanden aber den pädagogischen Ansatz dieses Projektes ebenfalls wichtig, denn es geht nicht nur darum, den Kindern eine Mahlzeit auf den Tisch zu stellen, sondern ihnen auch den Wert eines solchen Essens zu zeigen. „Die Kinder bekommen hier nicht nur etwas zu essen, sondern sie lernen auch den Umgang bei einem gedeckten Tisch mit dem jeweiligen Tischnachbarn und vor allem sitzen sie nicht, wie es hier und da mal vorkommt vor dem Fernseher beim Essen“, auch dies ist ein wichtiger Punkt erklärte Birgit Kadsewitz. Ronald Janda freute sich sehr über die Spende und bedankte sich: „Es ist schön zu sehen, dass dieses Projekt so gut angenommen wird und auch immer wieder Spender findet, wie zum Beispiel die Ostseesparkasse. Dafür möchte ich mich bedanken. Es zeigt aber auch, dass es wichtig ist ein solches Projekt weiter zu führen und nicht nach einiger Zeit wieder aufgegeben wird. Der Bedarf ist definitiv da.“

Manche Eltern können sich das Schulessen nicht leisten oder schaffen es nicht, soziale Förderung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung zu beantragen. Dann gibt es Schüler, die das Essen in der Schulkantine nicht mögen und so ernähren sie sich ungesund und unausgewogen. Genau an diesen und noch einigen anderen Punkten möchte die Kinder-Mahl-Zeit der Diakonie Güstrow ansetzen und den Eltern, aber auch den Kindern helfen.