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Ein buntes Haus voller Leben

14.12.09 Allgemein

Mit einem Pfefferkuchenhaus überraschte Pastorin Antje Ahlhelm die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste bei der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des Betreuten Wohnens der Diakonie Güstrow in Schwaan. „Im Betreuten Wohnen ist alles Nötige vorhanden. Es gibt einen großen Garten, Balkone, einen Fahrstuhl und einen schönen Gemeinschaftsraum“, lobt sie in ihrem Grußwort. „Deshalb habe ich als Geschenk ein Pfefferkuchenhaus mitgebracht, denn dieses ist so bunt und einladend wie das Betreute Wohnen selbst.“

Vor 12 Jahren begann die Planung, im Pfarrgarten der Kirchgemeinde Schwaan ein Betreutes Wohnen zu errichten. Schon im Dezember 1999 konnten die ersten Bewohner einziehen. „Wir haben hier nicht auf Sand gebaut, denn dieses Haus steht fest in seiner Gemeinschaft", sagt Frauke Conradi, Bereichsleiterin der Sozialstationen und des Betreuten Wohnens der Diakonie Güstrow. „Bunt wird dieses Haus durch seine Mieter und die Mitarbeiter der Sozialstation“, fügt sie in ihrer Rede hinzu.

Derzeit leben im Betreuten Wohnen 20 Frauen und Männer. Die Bewohner leben allein in einer behindertengerechten Wohnung und erhalten von dem zwölfköpfigen Team um Pflegedienstleiterin Sigrid Mohsakowski immer dann Hilfe, Beratung und Unterstützung, wenn sie sie benötigen. „Nur wenn unsere Bewohner sich geborgen fühlen, sind auch wir zufrieden“, erklärt sie.

Die erste Bewohnerin war Hildegard Gast. Gern erinnert sich die heute 79-Jährige an ihre erste Nacht in der Schillerstraße 15. „Ich bin direkt auf eine Baustelle eingezogen und habe zwischen Umzugskartons und bei offenen Türen geschlafen.“ Bereut hat die Seniorin den Schritt in das Betreute Wohnen auf keinen Fall. „Von Anfang an habe ich mich sehr wohl gefühlt und würde jederzeit wieder hier einziehen.“