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Menschen für Menschen

16.06.16 Allgemein

Seit 25 Jahren begleitet die Diakonie Güstrow mit ihren umfangreichen sozialen Diensten und Beratungsangeboten Menschen in der Region – und das ein Leben lang. Die Diakonie-Sozialstation, die Heilpädagogische Frühförderstelle und die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) feierten mit einem Tag der Begegnung ihr 25-jähriges Bestehen. „Alle drei Jubiläen zusammen zu begehen, ist vielleicht ungewöhnlich, aber alle drei Einrichtungen haben etwas Wesentliches gemeinsam: die Arbeit von Menschen für Menschen“, betonte Vorstand Christoph Kupke und bedankte sich bei allen Mitarbeitern für ihren täglichen Dienst für die ihnen anvertrauten Menschen. Heute arbeiten bei der Diakonie Güstrow samt ihren Tochtergesellschaften mehr als 900 Mitarbeiter in über 50 Diensten und Einrichtungen an 15 Standorten vom Landkreis Nordwestmecklenburg bis zur Mecklenburgischen Seenplatte.

Ob Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung – der ambulante Pflegedienst der Diakonie Güstrow kümmert sich dort, wo die Menschen sich am wohlsten fühlen: zu Hause. „Im Mittelpunkt steht die Begleitung und Hilfe für die Pflegebedürftigen“, sagt Einrichtungsleiterin Ilona Schallge. Zu Hause werden Verbände gewechselt, Medikamente gegeben, Kleidung an- und ausgezogen, Mahlzeiten gebracht, Wohnungen sauber gemacht, Spritzen gesetzt, Patienten gewaschen, Gespräche geführt und Angehörige beraten. „Dabei steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Vordergrund. Für ihn engagieren sich unsere Mitarbeiter und haben dabei einen hohen Anspruch an sich sowie die Pflege und Betreuung“, ergänzt Ilona Schallge. Heute sind 42 Mitarbeiter in der Diakonie-Sozialstation beschäftigt. Es werden ca. 300 Kunden betreut.

Das Angebot der Heilpädagogischen Frühförderstelle richtet sich an Familien in der Stadt Güstrow und im Landkreis und reicht vom Säugling bis zum Eintritt in die Schule. „Die Information, ein Kind mit Behinderung zu haben, trifft viele Familien völlig unvorbereitet und wirkt schockierend. Auch Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten bereiten Eltern große Sorgen“, weiß Einrichtungsleiterin Lona Pell. Je früher solche Familien Unterstützung erhalten, umso besser. Die Heilpädagogische Frühförderstelle der Diakonie Güstrow hilft Familien in dieser schwierigen Lebensphase. Derzeit werden 106 Familien betreut. Viele davon zu Hause. Frühförderung findet aber auch in Kindertagesstätten, bei Tagesmüttern oder direkt in der Einrichtung im Pfahlweg 1 in der Güstrower Südstadt statt.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) der Diakonie Güstrow mit Sitz in Güstrow, Teterow und Bützow koordiniert fast 90 Selbsthilfegruppen. Bei Koordinatorin Alice Hämmerling laufen die Fäden zusammen und werden die Verbindungen zwischen Hilfebedürftigen und Selbsthilfegruppen oder professionellen Beratungs- und Hilfsangeboten geknüpft. „In den Selbsthilfegruppen unterstützen sich Menschen dabei, ihre Krankheit zu bewältigen oder Schicksalsschläge zu verarbeiten und finden neue Hoffnung“, sagt Alice Hämmerling. In der Gemeinschaft Gleichbetroffener sei es einfacher, mit einer Krankheit oder mit einer schwierigen Lebenslage umzugehen. Weit mehr als 1000 Menschen treffen sich regelmäßig in den Selbsthilfegruppen. Von A (Anonyme Alkoholiker) bis Z (Selbsthilfe für Menschen mit einer Zwangserkrankung) reicht die Vielfalt an Themen.

Zum 25-jährigen Jubiläum der Diakonie-Sozialstation, der Heilpädagogischen Frühförderstelle und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) fand am 15. Juni im Gemeindezentrum der Domgemeinde in Güstrow eine Festveranstaltung statt. Nach einer Festrede von Vorstand Christoph Kupke und einer Andacht mit Pastorin Dr. Susanne Höser gab es ein Kabarettprogramm von Michael Ruschke (ROhrSTOCK). Anschließend lud die DSG Diakonie Service Gesellschaft mbH zu einem Buffet mit vielen Köstlichkeiten ein. Dabei konnten die Gäste ins Gespräch kommen.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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