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Reformationsjubiläum

16.11.17 Allgemein

500 Jahre Reformation – auch die beiden Kindertagesstätten der Diakonie Güstrow beschäftigten sich in diesem Jahr mit dem wichtigen Jubiläum. Auf verschiedene Art und Weise wurde den Kindern das Leben und Wirken Martin Luthers näher gebracht. In Morgenkreisen lernten sie die Person Martin Luther kennen und erfuhren, dass er ein Mönch war, der durch sein Reden und Handeln das Leben der Menschen veränderte. Besonders beeindruckend fanden sie, dass er sich während seiner Flucht auf der Wartburg versteckt hat.

Um mehr über den Reformator zu erfahren, besuchte die Vorschulgruppe der evangelisch-integrativen Kindertagesstätte Regenbogen die museumspädagogisch ausgerichtete Ausstellung „Cranachs Luther!“ im Güstrower Schloss. Dort konnten die Kinder Bilder betrachten, die Lucas Cranach von seinem Freund Martin Luther gemalt hatte. Weiterhin begaben sie sich im Güstrower Dom auf Spurensuche und fanden ein großes Wandbild am Seiteneingang, das den Reformator und seinen Weggefährten Philipp Melanchthon zeigt. Beim Domrundgang entdeckten sie aber noch mehr: die kleine und die große Orgel, bunte Kirchenfenster, das Taufbecken und den beeindruckenden Altar. Auch die Lutherrose konnten sie wiederfinden; sie diente Luther als Wappen und ist Symbol der evangelisch-lutherischen Kirche. Die Kinder hatten bereits erfahren, dass die Farben der Lutherrose eine ganz besondere Bedeutung haben - Blau steht für den Himmel, Gold für die Ewigkeit, Weiß für Freude und Friede, Grün für Wachstum und Leben, Rot für das, woran das Herz hängt und das schwarze Kreuz für Jesus Christus.

Die farbenfrohe Rose zierte auch die „Lutherwand“ in der evangelisch-integrativen Kindertagesstätte Um die Welt in Jürgenshagen. Die Wand, die an eine Burg erinnerte, wurde für die Themenpräsentation aufgestellt. Daran hingen ein Bildnis von und Informationen über Luther, eine von den Kindern gemalte und gestaltete Kirche sowie (Kinder-)Fußstapfen - gemäß dem Motto: „Auf den Spuren Martin Luthers“. Entlang dieser Spuren waren Fotos angebracht, die während der Morgenkreise, Angebote und Aktionen entstanden. Schritt für Schritt erkundeten die Kinder die Reformationsgeschichte. Und auch Eltern und Besucher konnten anhand des Weges mitverfolgen, wie sich die Kinder mit der Thematik befassten. Zudem waren Thesen „angeschlagen“, sowohl die Lutherschen als auch Kita-Thesen. In Anlehnung an den Thesenanschlag stellten die Kinder und Erzieherinnen gemeinsam eigene Leitsätze auf, die ihnen in der Einrichtung wichtig sind. Diese erarbeiteten Kita-Thesen bleiben, über das Reformationsgedenken hinaus, im Kita-Alltag bestehen. Da dem Ideenreichtum keine Grenzen zu setzen waren, entwickelten die Gruppen noch ein Einrichtungswappen. Das Wappen stellt einen Globus dar, in dessen Mittelpunkt das Kreuz steht und der vom Namenszug „Um die Welt“ und den Tieren, die den Gruppen ihre Namen geben, umrankt ist.

Zum Abschluss der Lutherwochen wurden „Reformationsbrötchen“ gebacken. Die traditionellen Brötchen, die in ihrer Form an die Lutherrose erinnern, schmeckten allen kleinen und großen Spurensuchern ausgezeichnet. Mit viel Kreativität und Engagement haben die Kita-Teams den Kindern das Reformationsjubiläum altersgerecht vermittelt, getreu dem Lutherspruch: Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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