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Profil 1/2019

23.05.19 Kunden- und Mitarbeiterzeitschrift

Das erste PROFIL veröffentlichten wir im Jahre 2003. In dieser Ausgabe betrachten wir, wie sich die erste Mitarbeiterzeitschrift bis heute entwickelt hat. Darüber hinaus gibt es auch wieder jede Menge Themen und Neuigkeiten aus unseren Bereichen und Einrichtungen zu erfahren. Zum Beispiel berichten wir aus unseren CAP-Märkten und den Pflegeheimen. Neue, junge Mitarbeiter in der Pflege erzählen uns, wie sie sich im Job fühlen und wie sie ihren Weg zu uns in den Pflegeeinrichtungen gefunden haben. Oft führt dieser über einen Freiwilligendienst.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Platz der Freundschaft 14c
18273 Güstrow
Telefon: 03843 776 1040

torsten.ehlers@diakonie-guestrow.de

Inhaltsverzeichnis

Themen & Aktuelles
  • Veränderung durch Verantwortung Vorwort
  • Was gibt‘s Neues? Informationen / Termine
  • Alter Hut oder neuer Trend? Das Profil im digitalen Zeitalter
  • Psychiatrieerfahrene fordern uns heraus
  • Andacht: Es war Frühling, als Gott die Welt erschuf
  • Praxistag im CAP-Markt: Sozialministerin packt mit an
  • Mitfeiern! Tag der Diakonie
  • Erst freiwillig, dann Azubi Freiwilligendienste als Einstieg in den Job
  • Ein ganz normaler Tag beim Haus-Service-Ruf
  • Handicap Nebensache: Zehn Jahre CAP-Markt Reutershagen
  • Musik bewegt: Alltagshilfe bei Demenz
  • Treffen, Klönen, Feiern: Seniorenclub wird Mietertreff
  • Entgelt und mehr: Die AVR in der Diakonie Güstrow
  • Neues aus der Selbsthilfe
  • Hilfeschrei der Seele: Erfahrungsbericht
  • Mitarbeiterporträt: Lena Krombholz
  • Gewalt hat viele Facetten: Projekt zur Prävention
  • Für den Ernstfall: Vorsorge ist wichtiges Thema
  • Mit uns in ein suchtmittelfreies Leben
  • Zu müde für alles: Johann Hinrich Wichern
  • Vermischtes / Hätten Sie gewusst, ...?

Ausgewählte Themen

Musik bewegt: Alltagshilfe bei Demenz

Die Bewohner des Diakonie-Pflegeheimes Am GIammsee in Warin singen viel. Der Sitztanz gehörte schon immer zum festen Bestandteil unserer Angebote. Denn die meisten unserer Senioren sind gehbehindert oder auch an Demenz erkrankt. Im September 2018 startete für Mecklenburg-Vorpommern das Pilotprojekt „Musik, Tanz und Bewegungstherapie“ für 15 Einrichtungen. Eine Kooperation zwischen der AOK und der Akademie für Musik, Tanz und Bewegungstherapie. Auch zwei Mitarbeiter aus unserem Betreuungsteam ließen sich schulen.

Es sei wichtig, den Spaß an der Bewegung aufrechtzuerhalten, betonte unser Praxisanleiter Peter Schuler. Al-lerdings haben wir es uns immer schwer gemacht und glaubten, dass die von uns erarbeiteten „Choreographien“ doch nur für die fitteren Bewohner tauglich seien. Doch Herr Schuler belehrte uns eines Besseren. Gerade gemischte Gruppen sind sehr förderlich, wenn nämlich ein Bewohner den anderen ansteckt mitzumachen.

Wir als Betreuungskräfte müssen unsere eigenen Anforderungen zurückschrauben und auch die kleinen Erfolge bei unseren dementen Bewohnern sehen: den schnipsenden Finger, den Fuß, der im Takt der Musik mitwippt, und auch schon das leise Mitsummen sind Erfolge.

Seniorenclub wird Mietertreff

Im Seniorenclub der Diakonie Güstrow in den Räumen der Wohnungsgesellschaft Güstrow GmbH (WGG) Am Buchenweg 1 wird interessierten Anwohnern seit einigen Jahren eine Vielzahl von Beschäftigungs- und Begegnungsmöglichkeiten angeboten.

Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Mieterschaft der WGG Am Buchenweg etwas gewandelt. Um dieser Veränderung gerecht zu werden, müssen die Angebote entsprechend angepasst werden. Ein erster Schritt ist dabei, dass in diesem Jahr der „Seniorenclub Miteinander“ in „Mietertreff“ umbenannt wird. Damit wird bereits ein Zeichen dafür gesetzt, dass nicht nur Seniorinnen und Senioren mit dieser Begegnungsstätte angesprochen werden sollen. Vielmehr wird deutlich, dass alle Mieter – ob jung oder alt – gern alle Angebote nutzen dürfen.

Mit dem 30-jährigen Bestehen des Hauses in diesem Jahr ist auch ein geeigneter Anlass für Veränderungen gegeben. Nach ersten Absprachen mit der WGG sind im „Mietertreff“ außerdem Renovierungs- und Umbauarbeiten und Veränderungen in der Ausstattung in Planung. Wer weiß, vielleicht gibt es in diesem Jahr einen Höhepunkt im Buchenweg, bei dem die Anwohner mit ihrem „Mietertreff“ im neuen Glanz überrascht werden.