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Profil 2/2019

05.08.19 Kunden- und Mitarbeiterzeitschrift

Zukunft ist Veränderung

Liebe Leserinnen und Leser,

nichts bleibt wie es ist. Alles unterliegt dem Wandel. Das gilt für alle und dementsprechend auch für die Diakonie Güstrow. In unserer neuen Ausgabe des Profils auf Seite 17 können Sie zum Beispiel von unserem Hospizneubau in Güstrow lesen. Wir wagen einen Ausblick darauf, wie das Projekt realisiert wird und wie die Planung grob aussieht.

Darüber hinaus schauen wir natürlich auch auf die Veränderungen in der Kinder-Mahl-Zeit der Diakonie. Hier läuft die Förderung durch die „Aktion Mensch“ aus und wir wagen auf Seite elf einen Blick in die Zukunft. Dabei stellen auch wir uns die Frage, wie es weitergehen kann? Eins steht für uns fest: Es soll in jedem Fall mit diesem tollen Projekt weitergehen.

Aber auch einen Blick zurück muss es geben und so lesen Sie auf Seite sechs unter anderem etwas über die Entwicklung unserer Suchtberatung. Diese feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Noch ein paar Jahre mehr packt hier der Wichernhof darauf. Die Feierlichkeiten zu 45 Jahre Wichernhof sind längst gelaufen, aber dennoch ist es interessant einen Blick zu den Anfängen dieser Einrichtung zu wagen. Die Chance dazu bekommen Sie auf Seite 14.

Darüber hinaus haben wir natürlich noch jede Menge weitere spannende Themen, die Sie nun bei Ihrer Lektüre entdecken können. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Platz der Freundschaft 14c
18273 Güstrow
Telefon: 03843 776 1040

torsten.ehlers@diakonie-guestrow.de

Inhaltsverzeichnis

Themen & Aktuelles
  • Vorwort: Geh aus, mein Herz, und suche Freud
  • Was gibt‘s Neues? Informationen / Termine
  • 25 Jahre gegen Sucht: Sucht- und Drogenberatung feiert Jubiläum
  • Hilfe zentral gebündelt: Beratungszentrum Güstrow
  • Einfach da sein: Andacht
  • Neuer Meilenstein: 1.000 Mitarbeiter begrüßt
  • Für mich und für andere: Traumberuf in der Pflege
  • Ein ganz normaler Tag in der Diakonie-Sozialstation Röbel
  • Kinder-Mahl-Zeit: Förderung läuft aus Geht es weiter?
  • Honig im Kopf: Alltag mit Demenz
  • Demenz verstehen: Erfolgreicher Fachtag
  • Zu Besuch im Wildpark: Tag der Diakonie
  • Selbstbestimmt leben: 45 Jahre Wichernhof
  • Quereinstieg in die Altenpflege: Eine zweite Berufsausbildung wagen?
  • Ein würdiger Ort zum Sterben: Hospiz-Neubau in Güstrow
  • Mitarbeiterporträt: Carola Beier
  • Hell und freundlich: Tagespflege in neuem Glanz
  • Musizieren ohne Noten: Freude mit der Veeh-Harfe
  • Jeder Tag – ein neuer Anfang: 5. Aktionswochen der seelischen Gesundheit
  • Vermischtes / Hätten Sie gewusst, ...

Ausgewählte Themen

Ein würdiger Ort zum Sterben: Hospiz-Neubau in Güstrow

Das Sterben eines Menschen ist genauso einzigartig wie sein Leben. Die Diakonie Güstrow möchte mit einem Hospiz einen Ort schaffen, an dem sich diese Einzigartigkeit ausdrücken und entfalten kann. Ein Hospiz ist ein Ort, der Menschen durch Sterbebegleitung und -betreuung ein würdiges Ende ermöglicht. Eine solche Einrichtung gibt es in Güstrow noch nicht. Es bestehen lediglich Angebote ambulanter Hospizdienste und auch eine Palliativstation. „Die Nachfrage ist groß“, sagt Vorstand Christoph Kupke. Deshalb plane die Diakonie Güstrow bereits seit längerer Zeit den Bau eines Hospizes.

Seit Anfang des Jahres steht fest, wo das Hospiz entstehen soll – ein brachliegendes Grundstück im Bredenti-ner Weg. Die Planungen laufen nun auf Hochtouren. Der erste architektonische Entwurf bzw. Bauplan liegt vor. „Dieses Gebäude soll keine Ecken haben, sondern ist eher rund konzipiert. Es wird die Form eines Bumerangs haben. Das soll auch den Kreislauf des Lebens widerspiegeln“, erklärt Bernd Lippert, der das Projekt leitet.

Bis das Gebäude fertig ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Einen Zeitplan, der sich über drei Jahre erstreckt, gibt es bereits. Dieser Plan sieht für das Jahr 2019 die Architektur- und Bauplanungen vor sowie die Suche nach einer Schirmherrin oder eines Schirmherren. Der Spatenstich für den Neubau des Hospizes ist für das kommende Jahr geplant. 2021 soll die feierliche Eröffnung sein. Das Hospiz wird über Spenden finanziert. Dafür wurde auf unserer neuen Webseite ein Spendentool eingerichtet.

Tagespflege in neuem Glanz

Über die hellen, freundlichen Räumlichkeiten freuen sich die Tagesgäste und Mitarbeiter der Diakonie-Tagespflege Röbel. In einem dreiwöchigen Arbeitseinsatz im letzten Jahr wurden Fußböden erneuert, Wände gestrichen und die Räume neu gestaltet. „Unsere Tagespflege wurde rundum verschönert“, freut sich Pflegedienstleiterin Andrea Jose. „Besonderer Dank in der Ausführung der Arbeiten gilt den Malern, Maurern und Trockenbauern sowie Frau Hollatz mit ihrer Kreativität.“

Seit neun Jahren gibt es die Tagespflege. Derzeit nehmen 23 Personen dieses Angebot in Anspruch“, erklärt Andrea Jose. „Täglich sind aber nur etwa acht bis zehn Leute da, was eine individuelle Betreuung ermöglicht.“ Die meisten Tagesgäste kommen aus Röbel. Ein Fahrdienst holt sie von zu Hause ab und bringt sie wieder zurück.

„Für die pflegenden Angehörigen schafft die Tagespflege eine große Entlastung“, fügt Andrea Jose hinzu. „Und für unsere Gäste ist ein geregelter Tagesablauf sehr wichtig. Über den Tag verteilt, machen wir viele Gedächtnisübungen. Auch kochen und backen wir, spielen oder singen zusammen und leisten dadurch Erinnerungsarbeit.“ Die Kosten werden in den meisten Fällen von der Pflegekasse übernommen. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 039931 15865.