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Quereinstieg in die Altenpflege

26.06.19 Allgemein

Sven Krüger hat es gewagt. Der 47-Jährige absolvierte eine berufsbegleitende Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. „Ich empfehle den Mut zur Umschulung“, ist er sich sicher. Sven Krüger war acht Jahre lang als Pflegehelfer in der Diakonie-Sozialstation Bützow tätig, bevor er sich für die Ausbildung entschieden hat. Zuvor hat er jahrelang als Rettungsassistent gearbeitet.

Einen anderen beruflichen Werdegang hat Ulrike Gundlach. Sie hat 20 Jahre lang als Friseurin gearbeitet, bevor die 40-Jährige in die Altenpflege gestartet ist. „Ich hatte das Bedürfnis, etwas anderes tun zu wollen“, sagt sie. Bei der Pflege der Oma sammelte sie erste Erfahrungen in diesem Bereich. Damals hätte sie noch nicht gedacht, dass dies der erste Anstoß für eine neue ­berufliche Tätigkeit gewesen ist.

Inzwischen fahren Ulrike Gundlach und Sven Krüger von Patient zu Patient. Zu Hause werden Verbände gewechselt, Medikamente gegeben, Kleidung an- und ausgezogen, Mahlzeiten gebracht, Spritzen gesetzt, Patienten gewaschen, Gespräche geführt und Angehörige beraten.

Beide haben in diesem Beruf ihre Erfüllung gefunden. „Es ist eine vielseitige Aufgabe mit vielen Kontakten. Ich bin nah dran am Patienten. Durch das Angebot der Fort- und Weiterbildungen lernt man ständig dazu und sorgt so für eine hohe Qualität in der Pflege“, resümiert Sven Krüger.
Auch Ulrike Gundlach ist zufrieden: „Mir macht die Arbeit in der Altenpflege unglaublich viel Spaß, da sie sehr vielfältig und sinnvoll ist. Ich kann viel individueller auf die Patienten eingehen als beispielsweise in einem Pflegeheim. Mich freut es, wenn meine Patienten sich wohlfühlen.“

Viel Unterstützung erhielten Ulrike Gundlach und Sven Krüger auch von den Kollegen. „Wir konnten uns voll und ganz auf die neue Herausforderung konzentrieren“, sagt Sven Krüger. „Obwohl der berufliche Neuanfang nicht immer einfach war“, gesteht Ulrike Gundlach. Groß war die Freude bei beiden, als sie nach dreijähriger Ausbildung dann endlich das Zeugnis und die Berufsurkunde in den Händen hielten. „Die dreijährige Ausbildung war eine wirklich schöne Zeit“, sagen die nunmehr examinierten Pflegefachkräfte, die ihren festen Platz im Team der Diakonie-Sozialstation Bützow gefunden haben.

Quereinsteiger sind willkommen
Mit unseren Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege, Behinderten­hilfe und Sozialpsychiatrie sind wir der größte soziale Arbeitgeber im mittleren Mecklenburg. Die Diakonie Güstrow bietet vielfältige Jobs und Perspektiven für ausgebildete Pflegefachkräfte und Pflegehelfer, aber auch für Quereinsteiger, die aus einer anderen Branche zu uns wechseln möchten.

Angehende Pflegefachkräfte arbeiten mit alten Menschen oder mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die krank sind oder eine Behinderung haben. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann in unseren Pflegeheimen Güstrow, Malchin, Röbel oder Warin, in der Wohn- und Pflegeeinrichtung Wichernhof in Dehmen, in den Psychosozialen Einrichtungen Schloss Matgendorf, in unseren Diakonie-Sozialstationen in Bützow, Güstrow, Röbel, Schwaan oder Teterow absolviert werden. Die
Diakonie Güstrow vergibt jedes Jahr mehrere Ausbildungsplätze.

Berufseinsteiger verdienen bei der Diakonie Güstrow 2.608,42 Euro (Stand: Juni 2019). Dazu kommen Zeitzuschläge, die Jahressonderzahlung und Kinderzulagen.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Platz der Freundschaft 14c
18273 Güstrow
Telefon: 03843 776 1040

torsten.ehlers@diakonie-guestrow.de