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10 Jahre Seniorenclub Miteinander

29.07.09 Allgemein

Kaum ist der Seniorenclub betreten, sind schon die Brettspiele auf den Tischen ausgebreitet und die Würfel klacken. Man hört viele Stimmen und von weitem Geschirrklappern. Es riecht nach Kaffee. „Unser Club ist wieder einmal gut besucht“, freut sich Leiterin Brigitte Schulz.

Der tägliche Besuch des Seniorenclubs Miteinander der Diakonie Güstrow ist für viele Bewohner der Güstrower Nordstadt zu einem festen Ritual geworden. Etwa 20 Senioren kommen regelmäßig in den Buchenweg 1-2. Einige Besucher sind sogar von der ersten Stunde an dabei. Sie spielen Karten und Brettspiele oder treffen sich, um einfach nur miteinander zu reden.

Brigitte Schulz ist seit 6 Jahren dabei. Zusammen mit Renate Anders hat sie alle Hände voll zu tun. Ab 13.00 Uhr kommen die ersten Kaffeegäste. 2-3 Blechkuchen haben sie bis dahin schon gebacken und die Kaffeetafel eingedeckt. Und nebenbei haben sie immer noch ein offenes Ohr für die Belange der Senioren. „Ich freue mich jeden Tag, dass ich hierher kommen kann, denn zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf“, sagt Marianne Heyn, die seit 10 Jahren fast täglich in den Seniorenclub hineinschaut. „Hier findet man Geselligkeit und kann somit aus seiner Einsamkeit entfliehen. Die Betreuer geben sich wirklich sehr viel Mühe, damit jeder Nachmittag im Club für uns schön wird“, fügt die 76-Jährige hinzu.

Damit es nicht langweilig wird, lassen sich Brigitte Schulz und Renate Anders immer wieder etwas Besonderes einfallen. „Wir organisieren musikalische Nachmittage, veranstalten Faschings- und Weihnachtsfeiern. Und wenn die Senioren es wünschen, dann wird bei uns auch Geburtstag gefeiert“, erzählt Brigitte Schulz. Auch Ausflüge stehen auf dem Programm. So wurden unter anderem schon Tagesfahrten nach Warnemünde, Malchow und in den Vogelpark Marlow durchgeführt.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Geburtstagsfeier zum 10-jährigen Bestehen des Seniorenclubs. Gefeiert wurde dieses Ereignis am 31.7.09 mit einem Anwohnerfest. So gab es neben einer Modenschau und einem Auftritt der „Plattsnackers“ einen Vortrag zur Geschichte der Nordstadt. Außerdem stellte sich der Haus-Service-Ruf des Diakonievereins Güstrow e.V. mit seinem Notrufsystem für zu Hause und unterwegs vor und es gab die Möglichkeit, sich von den Mitarbeitern der Diakonie-Sozialstation Güstrow den Blutdruck messen zu lassen.

„Der Seniorenclub ist wichtig für die Senioren“, betont Renate Anders. „Die letzten 10 Jahre waren eine sehr schöne und intensive Zeit. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass unser Haus immer voll bleibt und die Leute, die zu uns kommen, auch mit unserer Arbeit weiterhin zufrieden sind. Unser Ziel bleibt es weiterhin, den Senioren zu zeigen, dass sie bei uns willkommen sind.“