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Das hat Zukunft

08.07.15 Allgemein

Voraussichtlich 14 neue Azubis kann die Diakonie Güstrow zum Ausbildungsstart begrüßen. Max Roggensack ist einer von Ihnen. Der 17-Jährige lernte die Altenpflege durch ein Freiwilliges Soziales Jahr im Diakonie-Pflegeheim Am Rosengarten in Güstrow kennen und erhielt im Anschluss einen Ausbildungsplatz. „Die Möglichkeiten im FSJ sind oft ein Sprungbrett für die weitere berufliche Entwicklung“, weiß Einrichtungsleiter Bernd Lippert. Max Roggensack ist sich sicher. Der Beruf des Altenpflegers hat Zukunft. „Ältere Menschen wird es immer geben“, sagt er. Viel Freude bereite es ihm, den Senioren zu helfen.

Derzeit werden 30 junge Menschen zu Pflegefachkräften in den Diakonie-Pflegeheimen, DiakonieSozialstationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie ausgebildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im Wechsel von Theorie und Praxis.

Für Franziska Romanowski steht fest, dass sie den richtigen Weg gewählt hat. „Ich war schon in verschiedenen Branchen tätig, aber in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen bin ich nun richtig angekommen. Ich möchte nichts anderes mehr tun“, sagt die 27-Jährige. Seit September 2014 macht sie ihre Ausbildung zur Altenpflegerin auf dem Wichernhof in Dehmen. Sie arbeitet im Haus Nazareth. Es ist das Zuhause für 15 Menschen mit mehrfacher Behinderung. Die Arbeit sei abwechslungsreich und anspruchsvoll und ganz anders als in Pflegeheimen. „Es geht auf dem Wichernhof viel familiärer zu. Die Bewohner geben so viel zurück“, so die Güstrowerin. Die meiste Zeit des Tages verbringt Franziska Romanowski damit, die Bewohner zu betreuen. Sie brauchen Unterstützung bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, beim Essen und Trinken. Auch Beschäftigung und Freizeitgestaltung gehören zu ihren Aufgaben. Besonders schön sei die Dankbarkeit, die Franziska Romanowski entgegengebracht würde. „Wenn mich die Bewohner anlächeln, macht mich das glücklich. Die schönen Seiten des Jobs überwiegen.“ Anke Jänicke begleitet Franziska Romanowski während ihrer Ausbildung. Als Pflegefachkraft arbeitet sie bereits seit 23 Jahren auf dem Wichernhof und freut sich über jeden Auszubildenden. „Durch die jungen Leute erhalten wir neue Aspekte von außen. Wir profitieren voneinander.“

Auch Florian Peter hat seinen Traumjob gefunden. Nach einem Berufsvorbereitungsjahr in Greifswald kam er in den CAP-Markt Mitte in Güstrow und merkte schnell, dass er als Verkäufer arbeiten möchte. Dem 19-Jährigen macht die Arbeit Spaß. Er packt Lieferungen aus, sortiert Waren in die Regale oder räumt das Lager auf. Am liebsten sitzt er an der Kasse. „Hier habe ich Verantwortung.“ Keine Frage, die Kasse muss am Ende des Tages stimmen. Mit seinen Kollegen versteht er sich gut. Im August endet seine zweijährige Ausbildung zum Fachpraktiker für den Verkauf. „Und wenn alles gut läuft, werden wir Herrn Peter übernehmen“, freut sich Marktleiterin Janet Burmeister.

Seit der Eröffnung des CAP-Marktes vor zehn Jahren hat sie immer wieder erstaunliche Erfahrungen mit ihren Mitarbeitern mit und ohne Handicap gemacht. „Das gesamte Team gewinnt von der Zusammenarbeit“, so Janet Burmeister. Von den 15 Angestellten im CAP-Markt Mitte haben sieben ein Handicap. Bereits seit fünf Jahren bildet die Integra Güstrow GmbH Verkäufer bzw. Verkaufshelfer in ihren CAP-Märkten in Güstrow, Rostock und Neubrandenburg aus. „Damit geben wir jungen Menschen, die wegen mangelnder Schulleistungen oder anderer Defizite woanders keinen Ausbildungsplatz gefunden hätten, eine zweite Chance“, erklärt Geschäftsführer Bernd Tolander. „Dabei erfüllen wir auch eine erzieherische Funktion und versuchen, soziale Kompetenz zu vermitteln.“ Aktuell gibt es drei Azubis in den CAP-Märkten.

Ihr Ansprechpartner

Torsten Ehlers
Presse & Medien
Torsten Ehlers
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